Presse
Beliebter Bischof statt radikalem Antisemiten: Dinghoferstraße soll in Zukunft Aichernstraße heißen
29.07.2026
Einen brisanten Brief hat gestern der Linzer Bürgermeister Dietmar Prammer erhalten. Darin fordern ihn viele bekannte Persönlichkeiten auf, einen braunen Fleck in seiner Stadt zu beseitigen: Noch immer ist in Linz eine Straße nach Franz Dinghofer (1873 – 1956) benannt. Dinghofer war nicht nur Linzer Bürgermeister, Dritter Nationalratspräsident, Vizekanzler, Justizminister und Präsident des Obersten Gerichtshofs. Er war auch „radikaler Antisemit“ – so seine Selbstbezeichnung. Die Absender des Briefes schlagen Prammer einen würdigen neuen Namensgeber vor: den heuer verstorbenen Maximilian Aichern, der der katholischen Kirche der Diözese Linz von 1982 bis 2005 als beliebter Bischof vorstand.
News
Abschluss der MKÖ‑Außenlager‑Guide‑Ausbildung und Zertifikatsverleihung
01.04.2026
Die MKÖ‑Außenlager‑Guide‑Ausbildung wurde mit einer feierlichen Zertifikatsverleihung abgeschlossen. Die neu zertifizierten Guides werden künftig Geschichte an Orten ehemaliger Außenlager sensibel, lokal verankert und mit starkem Gegenwartsbezug vermitteln.





