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Laut dem Chef des Landesamtes für Staatsschutz in Oberösterreich, Michael Tischlinger, wurde von mehreren Zeugen erklärt, ein Dienststellenleiter des Magistrates Wels habe sich in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen beim Zeigen des Hitlergrußes fotografieren lassen.

Erst Anfang Dezember haben das Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) und das OÖ. Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus (Antifa-Netzwerk) auf dramatische Entwicklungen bei der braunen Hasskriminalität aufmerksam gemacht. In das Programm der neuen Regierung wurde ein Nationaler Aktionsplan gegen Rechtsextremismus aufgenommen.

Das Jahr 2025 steht im Zeichen des 80. Jahrestags der Befreiung vom nationalsozialistischen Terror-Regime – eine zentrale Wegmarke der Erinnerungskultur in Österreich. Das Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) wird dieses bedeutende Jubiläumsjahr mit einer Vielzahl an Veranstaltungen und Initiativen begehen – vor Ort und virtuell. Ziel ist es, das Gedenken auch in Zukunft lebendig zu halten, die Erinnerung an die Opfer wachzuhalten und ein starkes Zeichen gegen Rassismus, Antisemitismus und Extremismus zu setzen. Das alles findet dieses Jahr unter dem Themenschwerpunkt "Gemeinsam für ein Niemals wieder" statt.

Kaum zu glauben, aber wahr: 80 Jahre nach der Befreiung vom Nationalsozialismus ist ausgerechnet in Adolf Hitlers Geburtsstadt noch immer ein Hitler-Günstling, fanatischer Nationalsozialist und Judenhasser Ehrenbürger.

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